USD/JPY notiert bei 157,80 und damit nur knapp unter dem Niveau, bei dem das japanische Finanzministerium zuletzt am Markt eingegriffen hat. Verbale Warnungen häufen sich.
Wie Interventionen ablaufen
Japan verkauft Dollar-Reserven und kauft Yen. Die Bewegung ist abrupt: Beim letzten Eingriff fiel USD/JPY innerhalb von Minuten um über 400 Pips. Wer Long-Positionen ohne Stop hält, riskiert erhebliche Verluste.
Was Trader tun können
Positionsgrößen reduzieren, Stops eng setzen und die Nachrichtenlage vor allem während der asiatischen Handelszeit beobachten. Carry-Trades im Yen bleiben attraktiv, aber die Asymmetrie ist ungünstig: kleine tägliche Gewinne gegen ein seltenes, großes Verlustereignis.
Auf einen Blick
- 158 gilt als Schmerzgrenze des Finanzministeriums.
- Interventionen bewegen den Kurs um mehrere hundert Pips in Minuten.
- Positionsgrößen reduzieren, Stops eng halten.



