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September-Effekt: Saisonalität unter der Lupe

Der September gilt als schwächster Börsenmonat. Wir prüfen, ob das auch für Devisen und Gold gilt.

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Seit 1950 ist der September der einzige Monat mit negativer Durchschnittsrendite im S&P 500. Bei Devisen ist das Bild differenzierter: Der Dollar tendiert im September leicht fester, Gold zeigt seit 2000 eine der stärksten saisonalen Phasen.

Was hinter den Mustern steckt

Für Aktien werden Fondsjahresenden und Liquiditätsentzug nach dem Sommer genannt. Für Gold spielen die indische Hochzeitssaison und chinesische Feiertagsnachfrage im Herbst eine Rolle. Solche Erklärungen sind plausibel, aber nicht beweisbar.

Wie Trader Saisonalität nutzen sollten

Als Filter, nicht als Signal. Ein saisonal günstiges Fenster erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Setups leicht, ersetzt aber weder Chartanalyse noch Risikomanagement.

Auf einen Blick

  • Aktien: September im Schnitt negativ, seit 1950.
  • Gold: Herbst saisonal stark, Dollar leicht fester.
  • Saisonalität als Filter nutzen, nie als alleiniges Signal.

Risikohinweis: Der Handel mit Devisen und CFDs ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für die Zukunft. Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er enthält Partnerlinks.