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Finanzplatz Frankfurt: Was die EZB-Woche für den Euro bedeutet

Zinspfad, Bilanzabbau und die Reaktion an den Devisenmärkten.

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Die EZB steht vor einem Dilemma: Die Inflation im Euroraum liegt bei 2,4 % und damit nahe dem Ziel, aber die Kerninflation hält sich hartnäckig bei 2,9 %. Gleichzeitig schwächelt die deutsche Industrie.

Drei Szenarien

Pause mit taubenhafter Kommunikation: EUR/USD fällt Richtung 1,0780. Pause mit falkenhafter Kommunikation: Test von 1,0950. Überraschende Senkung: Abverkauf bis 1,0700, danach vermutlich schnelle Erholung, weil die Senkung das Wachstum stützt.

Der Bilanzabbau

Weniger beachtet, aber relevant: Die EZB reduziert ihre Anleihebestände um rund 25 Milliarden Euro monatlich. Das entzieht Liquidität und stützt den Euro strukturell, unabhängig vom Leitzins.

Auf einen Blick

  • Inflation 2,4 %, Kernrate 2,9 % – die EZB hat wenig Spielraum.
  • Pause erwartet, Tonfall der Pressekonferenz entscheidet.
  • Bilanzabbau stützt den Euro strukturell.

Risikohinweis: Der Handel mit Devisen und CFDs ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für die Zukunft. Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er enthält Partnerlinks.