Der maximale Drawdown misst den größten prozentualen Rückgang eines Kontos von einem Hoch bis zum nächsten Tief. Er ist die wichtigste Kennzahl, um eine Strategie oder einen Signalgeber zu beurteilen.
Warum Drawdown wichtiger ist als Rendite
Ein Verlust von 50 % erfordert einen Gewinn von 100 %, um zurück zum Ausgangspunkt zu kommen. Die Mathematik ist asymmetrisch. Wer Drawdowns begrenzt, braucht deutlich weniger Rendite, um langfristig zu wachsen.
Faustregeln
Unter 10 % gilt als konservativ, 10 bis 20 % als moderat, über 30 % als aggressiv. Wichtig ist außerdem die Erholungsdauer: Wie viele Monate brauchte die Strategie, um das alte Hoch wieder zu erreichen?
Auf einen Blick
- Drawdown = größter Rückgang vom Hoch zum Tief.
- 50 % Verlust brauchen 100 % Gewinn zum Ausgleich.
- Auch die Erholungsdauer prüfen, nicht nur die Tiefe.
Häufige Fragen
Was ist ein guter maximaler Drawdown?
Für die meisten Privatanleger sind Strategien mit einem maximalen Drawdown unter 20 % tragbar. Darüber wird es psychologisch und finanziell schwer, investiert zu bleiben.
Wie berechnet man den Drawdown?
(Tief − vorheriges Hoch) / vorheriges Hoch × 100. Beispiel: Von 10.000 € auf 8.500 € entspricht einem Drawdown von 15 %.



