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Carry-Trades feiern ein Comeback

Zinsdifferenzen machen bestimmte Währungspaare wieder attraktiv. Lohnt der Einstieg?

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Beim Carry-Trade leiht man sich eine niedrig verzinste Währung und legt sie in einer hoch verzinsten an. Die Zinsdifferenz ist der Gewinn, solange der Wechselkurs stillhält. Mit 5,5 % in den USA gegen 0,1 % in Japan ist die Differenz so groß wie seit 2007 nicht.

Die Rechnung

Ein Long USD/JPY über ein Jahr bringt rund 5 % Zinsdifferenz, bei zehnfachem Hebel entsprechend mehr. Das Risiko: Eine Yen-Aufwertung um 5 % löscht den Zinsgewinn eines ganzen Jahres aus, und solche Bewegungen passieren in Krisen innerhalb von Tagen.

Fazit

Carry-Trades sind ein Geschäft mit kleinen, stetigen Gewinnen und seltenen, großen Verlusten. Sie gehören nur mit geringem Hebel und klarem Ausstiegsplan ins Depot.

Auf einen Blick

  • Zinsdifferenz USD/JPY so hoch wie seit 2007 nicht.
  • Eine 5-%-Bewegung im Kurs löscht ein Jahr Zinsgewinn aus.
  • Nur mit geringem Hebel und Ausstiegsplan.

Risikohinweis: Der Handel mit Devisen und CFDs ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für die Zukunft. Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er enthält Partnerlinks.